COMIC-FORSCHUNG: Asterix und die Wissenschaften

Von: Jessica Keil
Wann: Mittwoch, 28. Juli um 19 Uhr
Wo: Virtuell, Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/88291791825?pwd=ZGdmSzc1UHBxQm9HVTZaYUxObkdUUT09

Schon seit dem Jungpaläolithikum ab etwa 40.000 v. Chr. pflegt der Mensch die Kunst der Bildererzählung. Diese wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu der besonderen Medienform Comic fortentwickelt. Von 1971 an als „Neunte Kunst“ geadelt, hat sich auch die Wissenschaft seit Mitte der 80er Jahre zunehmend den Comics zugewandt, nachdem sie zuvor lange pauschal als simples Kindervergnügen ohne größeren Tiefgang abgewertet worden waren.

Eine Comicreihe hat allerdings – u. a. wegen ihrer geschickten Verzahnung von archäologischem und historischem Wissen einerseits und Gegenwartsbezügen sowie klischeehaften Anspielungen andererseits – schon früh Anerkennung als europäische „Bildungslektüre“ erfahren: Asterix, 1959 von René Goscinny und Albert Uderzo begründet.

In diesem Vortrag gehen wir zunächst der Geschichte der Comics seit ihren Anfängen in der altsteinzeitlichen Höhlenkunst auf den Grund. Dann widmen wir uns den Abenteuern des kleinen Galliers aus dem Blickwinkel der Comicforschung. Vorrangig beschäftigt uns dabei die Frage, worauf die Darstellung der antiken Lebenswelt um 50 v. Chr. beruht: Archäologische Erkenntnis, historische Quellen, Fiktion, …? Und welchen Wert für die Wissenschaft haben Comics als Kommunikationsform? Ob gänzlich unerfahren mit (Asterix-)Comics oder völlig begeistert von ihnen: Sie sind herzlich eingeladen, beim Teutates!  

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