Virtuelle Grabungsführung: „Die römische Ansiedlung von Mühldorf im Mölltal (Kärnten, Österreich)“

Von: Stefan Pircher, Julia Rabitsch und ihr Grabungsteam
Wann: 29. April 2021, 16 Uhr
Link: https://us02web.zoom.us/j/84550039733?pwd=Mm5GR1VNREJaZTBHWk9wbnVEY2dFZz09

besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen! Da Grabungsbesuche derzeit kaum möglich sind, möchten wir etwas Neues ausprobieren und dürfen Sie/Dich daher herzlich zu der ersten virtuellen Grabungsführung des Vereines Archäologisches Forschungsnetzwerk Innsbruck (AFIN) einladen:

Stefan Pircher, Julia Rabitsch und ihr Grabungsteam werden uns am 29. April um 16.00 Uhr
durch die aktuelle Grabung „Die römische Ansiedlung von Mühldorf im Mölltal (Kärnten, Österreich)“ führen (Dauer der Veranstaltung: ca. 1 Stunde). 

Für die Teilnahme an der kostenlosen Führung einfach zum oben angeführten Termin auf folgenden Zugangslink klicken: https://us02web.zoom.us/j/84550039733?pwd=Mm5GR1VNREJaZTBHWk9wbnVEY2dFZz09

Der Live-Stream ist auf 100 Teilnehmer*innen begrenzt und wird daher aufgezeichnet. Eine Aufzeichnung der virtuellen Grabungsführung wird im Anschluss auf https://www.youtube.com/channel/UCEGC-O9IyTjbUYh7R_D-B8A abrufbar sein.

Zur Grabung in Mühldorf:

Erste Anzeichen für die antike Besiedlung auf dem heutigen Gemeindegebiet von Mühldorf am Eingang des Mölltales sind durch Ausgrabungen des 19. Jahrhunderts bekannt, im Zuge derer ein römisches Badegebäude auf der Flur Haselanger freigelegt wurde. Dieses geriet in Vergessenheit, bis es 2017 wieder lokalisiert werden konnten. Es folgten intensive Feldforschungen und Ausgrabungen, die zahlreiche Funde und bis dato unbekannte Befunde zu Tage brachten, sodass eine kontinuierliche Nutzung des Areals von der Eisen- über die Römerzeit und das Mittelalter bis heute nachgewiesen werden kann. Um die besondere Vergangenheit mit der Öffentlichkeit zu teilen plant die Gemeinde Mühldorf einen musealen Schauraum sowie einen archäologischen Rundwanderweg zu eröffnen. Im Zuge dessen finden im April diesen Jahres weitere Ausgrabungen statt um weitere noch offene Fragen zur römerzeitlichen Ansiedlung in Mühldorf zu klären. Im Fokus stehen dabei der bis dato noch unerforschte Umkleidebereich des Badegebäudes, das (Ab-)Wassermanagement sowie das Heizungssystem des Römerbades.
Die Kampagne findet in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mühldorf, dem Bundesdenkmalamt, der Restaurierungswerkstätte der Universität Innsbruck, dem Archäologischen Institut der Universität zu Köln und dem IPNA Basel-CH statt.

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